Powder Report #2: Piefke Saga Reloaded | Tirol ver-rückt

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Felix Mitterer hat in den 1990er Jahren Tiroler Landesgeschichte geschrieben. Die Piefke Saga war ein nie dagewesener Blick auf die Symbiose zwischen dem Gast (= heute würde man sagen ein deutschstammiger Tourist/Urlauber) und dem Tiroler, jeweils im Singular. Wir haben recherchiert, es ist in wirklicher Wahrheit alles ganz (!) anders! Eine minimalzynische Vermischung aus Realität und Fiktion. In kurzen Absätzen, liest ja eh keiner.

Ja, alles ist anders als man gemeinhin denkt. Nach Jahrzehntelangen Recherchern und Aufzeichnungen kristallisiert sich heraus: Felix Mitterer ist gar kein Tiroler Satiriker mit sagenumwobenen Weitblick. Nein! Powder+ hat Grund zur Annahme, dass Felix M. vielmehr viel mehr ist.

Die Wahrheit über die Piefke Saga

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“Macht kaputt, was euch kaputt macht.”

Die Piefke Saga scheint die Entwicklungen im Tiroler Tourismus zu persiflieren und auf die satirische Spitze zu treiben. Die einzig wahre Wahrheit (weil sie hier steht, im Internet) zeigt sich aber wie folgt: Herr Mitterer hat die touristischen Entwicklungen mit einer Präzision vorhergesagt, die uns zu dem einzig logischen Schluss komen lässt:

Felix M. ist ein Abgesandter der Tiroler Wirtschaft, den man mirnichtsdirnichts zurück aus der Zukunft in unsere Realität verbannt hat. Mit satirischem Schmäh war seine Aufgabe touristische Entwicklungen vorauseilend anzutesten und Gegenstimen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sehr kluger Schachzug.

Skifahren auf der einen Bergseite, Sommersport auf der anderen? Geschenkt.

Seit einigen Jahren könnte man mit dem produzierten Kunstschnee eine vierspurige Autobahn 1 Meter hoch mit Kunstschnee bedecken – von Innsbruck bis Madrid.

Künstlicher Schnee auch bei sommerlichen Temperaturen ohne die langfristigenbiologischen Konsequenzen in komplexen kreisläufen einschätzen zu können? Ist seit 2018 auch durch – endlich! Es wurde auch Zeit, schiesslich wird Felix M. auch nicht jünger. Die freiwillige Selbstbeschränkung bei Liftneubauten? Ein alter Hut von gestern, die Liste der Neubauten ist so lange, während du das liest hat Skilehrer und Tausendsassa Joe bereits ein dutzend Skihasen weggeschnackselt. (Den geheimen Plan wird es natürlich bei Powder+ zuerst zu lesen geben, danke Felix!). Man lacht zwar gern über Skigebiete, die in China neben Windparks gebaut werden, heimlich hat man ihnen natürlich dieses einmalig durchdachte Konzept vom Kchofel verkauft! Immer schön den Lift in die bekannte Föhnschneise bauen, sind ja nur Gelder der öffentlichen Hand, also mitunter mh… vielleicht von deiner Steuer direkt entnommen.

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Schneeband in SW

DSGVO? Nennen wir “PhotoCompare” (und wir behalten es natürlich für uns, statt deine Einwilligung zu erheben)

Und seit 2015 wird mit den heimlichen Kaisern auch das Thema Robotik endlich angegangen. Statt Lifttickets sind die Drehkreuze heimliche Foto- und Datenmespunkte. Höhenmessung, biometrischer Gesichtserfassung und -vergleich? Easy, patentiert seit 2015. Immerhin ein Skigebiet haben wir gefunden, das dieses “dolle” Erfindung im Kleingedruckten erwähnt. Volle guad. DSGVO? Gilt nicht in Tirol, weil damit könnte ja der Taler schwerer im Tal bleiben. Zugegeben, man muss schon suchen. Dass die Daten über einen längeren Zeitraum? Geschenkt, bleibt jo eh im Tal.

Felix M. muss sich hier lediglich die Kritik gefallen lassen, mit “japanischen Robotern” nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen. Die Technik kommt aus China, nicht aus Japan und laufen und sprechen können die Drehkreuze auch nicht. Wohl aber Körpergröße, Form und biometrische Daten erfassen “Gesichtsabgleich“. Wissen tut das Herr Sattmann nicht, soviel Schmäh hat Herr F. Mitterer dann doch walten lassen.

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Lokale Starkschneefälle.

Zwischenfazit

Kunstschneebänder bis nach Madrid, Schnee auch im Sommer. Es bleibt nur ein Schluss. Felix Mitterer muss ein aus der Zukunft gesendeter Vertreter der Tiroler Wintersportwirtschaft sein. Wie sonst hätte er all diese Entwicklungen vorhersehen können?! Der Bergtroll lässt ohnehin keine andere Meinung zu!

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Alternativlos

Vitalpin – Neues übernatürliches Lobbyingprojekt

Unter der Marke Vitalpin gibts ab, ähm, bald (Jan./Feb. 2019), die neusten und besten Lobbyymeinungen der (tiroler) Wintersportwirtschaft – frei Haus und ungefragt. Der Vorstand dieser seeligen Unternehmung, Hannes Parth, ist der Chef der Seilbahnen Ischgl.

Be PartH (SIC!) of the Game!

Waren wohl doch zu viele Piefke-Saga Bilder, lieber Felix. Ob die Mehrheit der Zahlungen wohl aus Kitzbühel stammt? Ein bisschen munkeln wird man ja wohl dürfen. Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wünschen wir uns, es wird einfach zu auffällig sonst. Obwohl, Tirol. Jo eh!

 

Euer Dr. Bergtroll.

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Der Tiroler Wirtschaftsbund formiert die Schneekanonen. Geheimer Projektname #fickalpin
Quelle: www.skidata.com
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