Powder Report – Arlberg St. Anton 31.1.2015. Wo genau liegt eigentlich dieser Arlberg? Und warum befährt ihn keiner? Fragen, auf die auch Powder+ keine Antwort weiß. Was wir allerdings wissen, ist, dass man gerne traversiert, gerne auch mehr traversiert an diesem Arlberg, Zöpfle flechtet und österreichweit einmalige 7 Euro für den Skiparkplatz zahlt. Der Powder+ Powder Report zum heutigen Sunny Samstag. Unser erster richtig guter Tag der Saison.

Viel wurde die vergangenen Wochen über die Schneelage gejammert. Toll ist sie immer noch nicht, am Arlbergpaß aber immerhin nun in weiten Teilen ausreichend zum entspannenden Schwingen im Gelände. Und wer mag, darf nun auch !ganz neu für Februar 2015! auch mal das Gas stehen lassen.

Weiterhin zu beachten ist natürlich die Lawinenlage. Der “gespannte Dreier” gilt weiterhin. Vorsichtige Routenwahl und entsprechende konservative Entscheidungen sind immer noch ganz weit oben auf Freeriders To-Do-Liste (oder sollten sie zumindest sein). Warum seht ihr bildgewaltig weiter unten im Artikel.

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Freeriden am Arlberg St. Anton – 31.1.2015

Etwa 10 Zentimeter Neuschnee sind über die Nacht gefallen auf die bereits etwa 30 Zentimeter des Vortags. Durchaus aktiv-munteres Schwingen war angesagt. Mal richtig tief, mal – zack – schlägts dem Skifahrer die Knie hoch. “Bewegungsbereit sein” nennt man das in der Sportwissenschaft. Im hochalpinen Bereich waren mittelmächtige Verfrachtungen des Neuschnee zu beobachten. Je weiter zur Waldgrenze man runter ging, desto weniger wurden diese, desto besser die Schneequalität und desto schöner der Pulver. Skifahren im engen Wald oder im Latschen- bis Strauchgewächs ist weiterhin noch etwas limitiert, geht aber bis auf rund 1500/1600m recht gut nun.

Pillows können so langsam, und ganz zärtlich auch mal eingesprungen werden. Pulvrigster Pulver im Wald in den selten befahreneren Bereichen, sogenannte Secret Stashes (#secretstashes), war durchaus tief, spritzte ins Gesicht und war genau richtig für butterweiche Landungen und proaktives Freeriden.

Leider, und das dürft ihr dem Powder+ Team gerne glauben, haben wir es zeitlich nicht geschafft, die Party am Mooserwirt zu bereichern. Man war anderweitig beschäftigt. Instagram, Facebook, Social Media, Schokomuffin, ihr wisst schon. Und ein kleines bisschen Vollgas-auspowern.

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Lawinenaktivitäten

Heute wurden von uns zwei Lawinen beobachtet, beide unterhalb vom Kapall. Beide in sehr bzw. extrem steilem Gelände. Ohne besserwisserisch klingen zu wollen, wir haben uns vor den Lawinen gegen den einladenden Hang entschieden. Unschön war, dass während der Bergung des vermutlich Teilverschütteten weitere Skifahrer und Snowboarder das Gelände frequentierten und sich im steilen Pulverschnee versuchten. Der Heli war binnen weniger Minuten zur Stelle und konnte unseres Wissens ohne Eingreifen wieder abfliegen. Einige Informationen des LWD Tirol zur aktuellen Lage und aktuellen Ereignissen.

Im Bild sind 8 Beobachter der Lawine, einer buddelt das Unfallopfer aus. Mindestens 8 weitere Skifahrer stehen, fahren oder fallen in der Variante weiter oben.
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